Lachyoga
Jun
„No sports“, soll ein kluger, weiser Mann geraten haben. Bloß keinen Sport! Aber manchmal kommen wir nicht drum rum. Der Mai steckt voller Sport-Dramatik. HSV und St. Pauli, was für eine Spannung um den Verbleib im Fußball-Oberhaus. HSV hat’s geschafft, sowohl die Männer als auch die Frauen – Repekt! St. Pauli hätte ich es auch sehr gegönnt, keine Frage.
Und an diesem Wochenende: Olymp-JA oder NO-lympia? Manche mögen es gar nicht entscheiden, andere sind schon fest positioniert. Meine Meinung: Ja, Hamburg als weltoffenen Stadt kann Olympia. Jedenfalls nicht schlechter als München, Berlin oder das Ruhrgebiet. Tolle Spiele in Deutschland etwa 2040 wäre eine großartige Motivation für die jetzige Sportjungend und alle Sportvereine, Talente zu entdecken und zu fördern.
Am meisten beeindrucken mich allerdings die paralympischen Athletinnen und Athleten. Ihre Haltung und ihr Sportsgeist: Mögen die Besten gewinnen. Trotz mancher Beeinträchtigung, trotz fehlender Gliedmaßen oder schwacher Sehkraft findet auf faire Weise sportlicher Wettkampf statt. Und bitte kein Doping. Da sind die Paralympikerganz klar. Leistung darf nicht auf Kosten der eigenen Gesundheit gehen. Nationale olympische Verbände, die systematisch Doping betreiben, sind Betrüger und haben nichts auf dem Olymp zu suchen.
Mein Fazit: Bitte abstimmen gehen. Klar weiß niemand, was in 10,14 oder gar 18 Jahren so los ist in der Welt. Aber die Hoffnung auf ein friedliches Sportsfest mit Gästen aus aller Welt hier in Deutschlands Norden weckt in mir den Wunsch: Das möchte ich als Rentner gern noch erleben.
Pastor Karsten Fehrs
Kirchengemeinde Meiendorf-Oldenfelde
648 680 3-23